Donnerstag, 28. April 2016

Kapitel 11 Aquis Submersus

Inhalt

Johannes malt nund den Pastor, jedoch bleibt er immer im offiziellen Bereich des Hauses und wird nie in die Wohnung gelassen. Der Junge besucht ihn immer wieder bei seiner Arbeit und ihm fällt das Besondere in den Augen des Jungen auf. Auffällig ist, dass niemand die Frau des Pastors kennt, das erzählt ihm die Magd. Er malt weiter den Lazerus, wie es ihm aufgetragen wurde. Je genauer er sich den Jungen ansieht, desto klarer wird ihm, dass es Katharinas Augen sind, die er in dem Knaben sieht.

Der Bruder und er sehen später die Gesellschaft an, die von einer Hochzeit nach Hause kommen. Die Leute wollen eine Hexe brennen sehen.

Der Maler kehrt zum Pfarrhaus zurück und wandert suchend durch den Garten. Er will dort den Jungen finden und sieht den Jungen des Hauses, der auch Johannes heißt, umher laufen. Er hört auch eine holde hohe Stimme.

Königs Erläuterungen und Materialien: Aquis submersus



Interpretation

In diesem Teil kündigt sich bereits die Katastrophe an. Johannes ist dahinter gekommen, dass es sich bei dem Knaben um den Sohn seiner Angebeteten handeln könnte. Auch wenn es sehr absurd ist, dass man ausgerechnet hier auf seinen Sohn trifft, scheint es das Schicksal zu sein.

Bei diesem Textabschnitt handelt es sich um ein letztes beruhigendes Element, welches Storm nutzt um noch einmal die Spannung zu steigern. Erst in den nächsten Zeilen wird Johannes auf Katharina treffen und die Auflösung der gesamten Zusammenhänge erfolgt.

Quelle
http://gutenberg.spiegel.de/buch/aquis-submersus-3489/11

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