Donnerstag, 14. April 2016

Junker von der Risch Charakterisierung Aquis submersus

Junker von der Risch hat bereits Menschen viel Leid angetan. Man erfährt, dass er in Kiel bereits Leute erschossen habe und noch dazu einen Hang zu Waffen hat. Er sammelt diese.  Zudem berichtet der alte Diedrich über ihn, dass er Spaß daran hätte Menschen zu demütigen, so hätte er einen Mann im Unterhemd durch die Straßen geschickt, um dort zu geigen.

In der gesamten Novelle zeigt sich wie unfreundlich und untugendhaft Junker von der Risch ist. Er schreit den Wirt an und hat auch Kontakt zu Dirnen. Hier wird er sogar von seinem Freund und fast Schwager Junker Wulf ermahnt. Beide machen sich im Wirtshaus zunächst einen Spaß daraus den Kunstmaler Johannes zu verhöhnen und ihn dann zu bedrohen, nachdem heraus kommt, dass Johannes Botengänge macht.

Von der Risch scheint zu Katharina jedoch keine tiefen, romantischen Gefühle zu haben. Er wendet sich ohne Probleme einer anderen Frau zu nachdem seine ursprüngliche Braut Katharina von der Bildfläche verschwindet.

Storm lässt in von der Risch  jenen Teil der Bevölkerung erscheinen, den er auch in seinem persönlichen und realen Leben scharf kritisiert. 

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