Donnerstag, 3. März 2016

Orte und Reale Orte in Aquis Submersus

Storms Werke haben zum großen Teil einen starken regionalen Bezug. Dies brachte ihm auch den Ruf ein ein Heimatdichter zu sein. Für die damalige Zeit nicht gerade eine Auszeichnung. Erst mit den letzten großen Altersnovellen konnte er sich von diesem Ruf befreien. Man findet in Aquis submersus verschiedene Orte wieder.

Die Idee zu Aquis Submersus entstand bei Storm, da er in der Kirche von Drelsdorf, einem Ort nahe seiner Heimatstadt Husum zwei Bilder fand: Zum einen das welches die Pastorenfamilie zeigte und eins vom Sohn des Pastors mit der Inschrift„Henricus Bonnix, aquis incuria servi submersus obyt Ao 1656, 7 May, aetatis 10“  Übersetzt besagt die Inschrift, dass der Sohn Heinrich Bonnix  durch die fehlende Achtsamkeit des Dieners verstarb, verstarb, infolge der Unachtsamkeit eines Dieners im Wasser untergegangen, im Jahre 1656 am 7. Mai mit 10 Jahren . Quelle wikipedia

By Joachim Müllerchen (Joachim Müllerchen) [CC BY-SA 2.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en), GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

Doch nicht nur dieses Bild inspirierte Storm. Auch die Dorfkirche im Buch ist einer realen Kirchen nachempfunden. Die Kirche von Hattstedt ( siehe Abbildung ) findet man in der Novelle wiedergegeben. Dieses urtümliche Gotteshaus wurde für Storm zur Kulisse des finalen Dramas. Hier verbrachte Storm selbst viel Zeit.

Storm verwendete für seine Novelle viele Quellen aus der Region als Inspiration. So zog er die Husumer Nachrichten hin zu und studierte die Kieler Tageszeitungen. 

Amsterdam galt zur damaligen Zeit als die Hauptstadt der Maler. Ein guter Grund für Storm den Hauptcharakter nicht nur zur Ausbildung nach Holland zu schicken, sondern ihn auch noch seine Flucht in Richtung Holland antreten zu lassen. 

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