Freitag, 22. April 2016

Charakteristik Der Maler Johannes Aquis Submersus

Der Ich Erzähler  Johannes hat mehrere Begegnungen mit der Tochter seines Gönners.

1. Treffen
In diesem Alter war sie noch ein Kind von grade einmal neun Jahren alt. Sie war ein Dirnlein und hatte braune Zöpfe. Sie spielten miteinander und waren freundschaftlich miteinander verbunden.

Königs Erläuterungen und Materialien: Aquis submersus

2. Treffen
Beim zweiten Treffen war sie schon fast eine Jungfer, da sie inzwischen schon deutlich herangewachsen war. Sie hatte auch eine Anstandsdame bei sich, die Urs Basel, die darauf achten soll, dass kein Mann mit ihr zu viel Nähe aufbaut. Die junge Dame war sich aber ihrer Anziehungskraft schon bewußt, da sie sehr offenkundig mit dem Maler Johannes flirtet. Sie hat auch einen treuen Fan in dessen Widersacher, der Junker Kurt von der Risch hat ebenfalls Interesse an der Schönen.

Als Johannes sich nach dem Treffen auf macht in Richtung Amsterdam fällt ihm auf, dass die Schöne ihn an die griechische Helene erinnert.

Johannes hat keine adelige Stellung und ist sich dessen auch bewusst. Ihm ist klar, dass seine fehlende gesellschaftliche Stellung seinem Liebesglück mit Katharina im Weg steht, auch wenn er schon sehr lange Gefühle für sie hegt.

Er malt sie und in diesem Bild ist klar erkennbar, dass er deutliche Gefühle für sie hat. Dies fällt auch der Anstandsdame - Bas Ursel, sofort auf. Johannes ist von Anfang an sehr erschrocken darüber, dass sie verlobt ist, jedoch kann er dies nicht ändern. Die gesellschaftlichen Bedingungen zwingen ihn dazu sich zurück zu ziehen.

Johannes ist ein Mann, der sich nicht alles gefallen lässt. So weißt er Junker Wulf darauf hin, dass dessen Hunde unerzogen sind, als er sich zum ersten Mal nach langer Zeit wieder auf dem Hof einfindet. Auch wenn dies kein Gefallen bei Junker Wulf auslöst lässt sich Johannes davon nicht einschüchtern.

Für Katharina ist er bereit erhebliche Risiken einzugehen. Ihm ist klar, dass das Überbringen der Botschaft an die Katharinas Verwandte in Preetz einem Verrat gleich kommt. Auch wenn sein Vertraute, der alte Diedrich, ihn vor den Junkern und deren Aggressivität warnt, lässt sich Johannes davon nicht einschüchtern. Die Liebe zu Katharina ist Johannes sogar so wichtig, dass er noch einmal um ihre Hand anhält, nachdem es zur Aufdeckung seines Botenganges kam. Ihm schien in diesem Moment schon bewusst gewesen zu sein  in welcher brisanten Lage sich Katharina befindet.

Er hat aber keinen Sinn für die harte Realität, so erträumt er sich trotz der Umstände eine rosige Zukunft mit Katharina in Holland, obwohl ihm klar sein dürfte, dass dies fast aussichtslos ist. Als er erfährt, dass seine Geliebte fort ist, ist Johannes außer sich. Er kann jedoch nichts dagegen unternehmen und findet auch keine Helfer, die ihm in dieser Situation einen Ausweg ermöglichen.

Das Johannes ein Mann mit Intuition ist, das merkt man daran, dass er seinen Sohn, der ihm gegenüber steht, sofort als das Kind von Katharina erkennt. Er erkennt es an Hand von dessen Augen und  zieht sofort die korrekten Schlüsse, obwohl es sich hierbei ja um das unwahrscheinlichste Ereignis was nur denkbar ist handelt.

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