Dienstag, 19. April 2016

Charakteristik Der Ich Erzähler Johannes Aquis submersus

Der Ich Erzähler eröffnet das Werk Aquis Submersus mit einigen Informationen über sich selbst. Er gibt bekannt, dass er selbst in dem Dorf gelebt hat, in welchem sich der Schluss der Binnenhandlung abspielt und verkündet, dass er mit dem Sohn des Pastors in Freundschaft verbunden war. Er erklärt, dass sie auf der Koppel, auf welcher der Junge aus dem Bild später ertrinkt, regelmäßig gespielt haben.

Bereits in jungen Jahren hat ihn das Bild des ertrunkenen Jungen an der Wand der Kirche interessiert. Er hat sich für die Rätsel hinter den Buchstaben C.P.A.P interessiert und wollte darüber Auskünfte erlangen.

Der Erzähler besucht schließlich die Universität und kommt erst dann wieder in sein Dorf zurück, als er eine Unterkunft für jemand sucht.

Daraus kann man schließen, dass er
  • neugierig ist
  • gebildet
  • weit gereist
  • wenig heimatverbunden ist
Über den Ich Erzähler kann man noch berichten, dass dieser von Storm nur dazu geschaffen wurde die Binnenhandlung ablaufen zu lassen. Storm lässt es sich jedoch nicht nehmen eine kunstvolle Verbindung zwischen Johannes, dem Kunstmaler und dem namenlosen Ich Erzähler der Rahmenhandlung zu schaffen. Dies gelingt ihm, indem er die Handlungen auf der Koppel des Pfarrhauses ablaufen lässt. Hier spielt sich nicht nur der dramatische Tod des kleines Johannes ab, sondern der Ich Erzähler der Rahmenhandlung verbringt hier auch einen guten Teil seiner Kindheit, spielend und mit dem Sohn des Pastors.  Dieser Umstand beinhaltet auch eine gewisse Ironie.

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