Samstag, 20. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 2




Der Alte erzählt weiter. In der Mitte des vorherigen Jahrhunderts gab es einen sehr guten Deichgrafen, der sein Wissen von Kindesbeinen erworben habe. Es berichtet Hans Momsen aus Fahretoft. Der Vater des Deichgrafen hies Tede Haien.

Der junge Hauke Haien fand auf dem Dachboden einen Band des Mathematikers Euklid. Dieser war auf Niederländisch geschrieben und er erbat sich ein Lexikon der holländischen Sprache ( genauer gesagt eine holländische Grammatik )  als Ergänzung dazu. Er konnte dadurch sich intensiv mit Euklid beschäftigen und diesen auch verstehen. 

Der junge Hauke Haien kritisierte bereits in jungen Jahren die Bauweise der Deiche, da er durch das Mathematik Studium erkannt hatte, dass diese zu steil sind an der Wasserseite. Schon da sagte der Vater, dass er einen guten Deichgraf abgeben werde.


Im Oktober gibt es Deichbauarbeiten und eine Springflut steht an Allerheiligen an. Hauke geht zu dieser Zeit alleine hinaus und sieht wie das Meer an den Deich gelangt, dieser wird von der Wucht des Wassers fast abgetragen und nimmt beim Auftreffen Erde mit. Der junge Haien baut Deichmodelle und zieht dies der Gesellschaft von Gleichaltrigen vor. 

Im Februar wurden Leichen angetrieben, diese sahen furchtbar aus. Die Köpfe der Leichen waren aufgedunsen und die Leichen waren schwarz. Zudem waren sie auch zum Teil angeknabbert. Die Leute im Dorf waren schockiert über das Aussehen der Leichen, jedoch nahm der alte Haien dies gelassen. Den jungen Haien zog es hinaus an das Meer, wo er verträumt in die Ferne blickte. 

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