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Sonntag, 8. Mai 2016

Kapitel 1 Aquis Submersus

Inhalt 

Man findet sich in einem vernachlässigten Schlossgarten eines herzoglichen Schlosses wieder. Hier trifft man sich auf einem Berg mit Sicht auf die Marsch und das Meer. Im Norden ist ein Kirchturm in der Ferne auszumachen.

Ein Pastorsohn, der die Gelehrtenschule in der Heimatstadt des Ich Erzählers besucht ist der Freund des Erzählers. Er ist der einzige Sohn des Pastors und sie spielen häufiger gemeinsam auf der Koppel des Pfarrhauses, welche auch Priesterkoppel genannt wird. Man beschreibt die Natur sehr genau.

Bereits früh ist der Ich Erzähler vom Inneren der Kirche fasziniert, hier findet er ein Bild vor, bei dem es sich um die Abbildung eines toten Jungen handelt, der auf dem Arm seines Vaters liegt. Der Ich Erzähler ist voll Mitleid und erfüllt von dem grausigen Anblick. Der Junge soll auf der Priesterkoppel, auf welcher sie so gerne spielen, ums Leben gekommen sein.  Der Ich Erzähler durchdenkt die Historie des Pfarrhauses.

Hilfe nötig? Hier gibt es einen Lektüreschlüssel
Königs Erläuterungen und Materialien: Aquis submersus  


Unter dem Bild des ungefähr fünf Jahre alten Jungen stehen die Buchstaben C.P.A.S. ihm ist dabei klar, dass es sich um lateinische Abkürzungen handeln muss. Aquis submersus steht hierbei für ertrunken, was wörtlich so viel wie im Wasser versunken bedeutet.
 Über die Abkürzung C.P. ist jedoch nichts überliefert. Man vermutet es handle sich um Culpa Patris, durch die Schuld des Vaters. Doch der Pfarrer möchte seine Amtsstube nicht durch solche Dinge beschmutzt sehen.

So vergehen die Jahre, der Pastor und seine Frau sterben, die Jungen wachsen heran und besuchen die Universität. Der Erzähler verlässt das Dorf und bleibt ihm auch fern. Er wohnt jetzt in der Vaterstadt. Eines fernen Tages begibt er sich aber dahinter und findet den Spruch " Gleich so wie Rauch und Staub verschwindet, also sind auch die Menschenkinder",diesen hatte er zuvor noch nie gesehen. Er war auf der Suche nach einem Quartier für jemanden und so trat er in ein Haus. Er wurde herumgeführt. Jenes Haus stand sehr lange leer, man einigte sich schließlich mit dem Preis.

Der Blick des Erzählers fällt auf ein Bildnis von einem Herren, der einen blassen Jungen im Arm hat. Dieser hält eine Wasserlilie in der Hand. Er fragt den Hausherren woher das Bild stammt und dieser meint es komme von der Mutterschwester Urgroßonkel des Vermieters der hier vor ungefähr 100 Jahren gelebt hat. Er zeigt dem Erzähler noch die Papiere

Interpretationsansätze

Hierbei handelt es sich um einen Rahmen für die Erzählung. Storm greift den Ort der Priesterkoppel aus dem Leben des ersten Erzählers auf und beginnt diesen mit dem Inhalt der Papiere, welche er jetzt lesen wird in den kommenden Kapiteln, zu verbinden. So stellt er zwischen den unabhängig voneinander existierenden Personen des Erzähler I und den Personen der Binnenhandlung eine Verbindung her. Denn schließlich verbindet beide die Priesterkoppel, wenn auch mit anderen Endergebnissen und Erlebnissen.

Der Ich  Erzähler der Rahmenhandlung hat in diesem Fall die Funktion die Binnenhandlung vorzubereiten und später das Erzählen an den Erzähler der Binnenhandlung, den Maler Johannes weiter zu geben. In dem ersten Abschnitt der Erzählung lernen wir den Ich Erzähler kennen und er erläutert uns seine Verbindungen zum Dorf in dem sich das spätere Drama abspielen wird.

Quelle des Buches http://gutenberg.spiegel.de/buch/aquis-submersus-3489/1
Angaben zum Kapitel beziehen sich auf die Einteilung des Textes über gutenberg.spiegel

Freitag, 6. Mai 2016

Kapitel 3 Aquis Submersus

Inhalt

Der Erzähler geht auf der Waldstraße entlang. Er verabschiedet sich von Katharina und diese weint bitterliche Tränen. Sie gibt ihm zum Abschied was mit.

Es vergehen fünf Jahre bis der Erzähler zurück kehrt. Er sucht alles wieder zu finden und gelangt auf das Gut. Die Hunde rennen auf ihn zu und er begrüßt seinen Bekannten, den alten Diedrich. Die Hunde sollen die Bewohner vor den Horden von Menschen schützen, die auf der Suche nach einer Unterkunft und  Geld durch die Gegend streifen. Es sind viele dieser Leute unterwegs.

Johannes sucht Katharina und will zu seinem alten Gönner, Herr Gerhardus, doch der alte Diedrich erklärt, dass dieser gestorben sei und man ihn nun nur noch in der Kapelle des Hofes besuchen kann. Dort liegt Gerhardus tot aufgebarrt.

Auf dem Weg zur Kapelle trifft Johannes Junker Wulf und Katharina. Dieser empfängt ihn eher kühl und reicht ihm nicht einmal seine Hand zur Begrüßung. Jedoch erteilt Wulf ihm den Auftrag seine Schwester zu Malen. Es ist ja so üblich, dass die adeligen Frauen dann gemalt werden, wenn sie das Haus wegen Heirat verlassen. Man wechselt noch ein paar Worte über die Hunde, die Bemerkung von Johannes, dass Junker Wulf seine Hunde besser erziehen möge, weißt dieser zurück. Der Junker Wulf nimmt eine drohende Haltung Johannes gegenüber ein. 
Königs Erläuterungen und Materialien: Aquis submersus

Interpretation

In diesem Kapitel zeigt Storm wie sehr sich die Welt durch den Krieg verändert hat. Die Menschen sind nun nicht mehr sicher und überall stromern Leute umher und es lauern Gefahren. Doch er lässt Johannes sich diese Gefahren aufbürden, um seinem alten Gönner noch einmal zu begegnen. Hiermit zeigt Storm, dass es Johannes nicht an Tapferkeit und Mut fehlt. Auch dem kühlen Verhalten von Junker Wulf begegnet die Hauptfigur mit einer gewissen Überlegenheit und Stärke. Obwohl dieser ihm nicht die Hand gibt und ihn sehr kühl begrüßt, hat Johannes noch den Mut ihn auf seine unerzogenen Hunde hin zu weisen. 

Donnerstag, 5. Mai 2016

Kapitel 4 Aquis Submersus

Inhaltsangabe

Johannes folgt Katharina ins Haus, sie gehen in das alte Zimmer des Herrn Gerhardus. Sie unterhalten sich und Katharina wirkt sehr bedrückt und niedergeschlagen. Im Haus treffen sie auf Bars Ursel, diese fragt Johannes, ob ihm bewusst sei, dass in diesem Haus getrauert werde. Johannes verneint dies aber bekundet nun rücksichtsvoll zu sein.

Katharina möchte sich nun ausruhen und Johannes  will in seine Kammer gehen. Diese ist "ober dem Hofthor". Nach einer Rast spricht er am Abend mit seinem Vertrauten, dem alten Diedrich. Dieser bedauert, dass Johannes so eine niedrige Herkunft hat. Er wünschte Johannes hätte auch ein Wappen, "so wie der Risch da drüben!". Johannes fragt ihn nach dem Junker von der Risch aus. Diedrich erzählt, dass er zu denen gehört, die im Kieler Umschlag die Bürger erschossen haben und dass der Junker Pistolen habe.  Doch er findet, dass er selbst ein höriger Mann sei, dem keine eigene Meinung zusteht.

Die Magd bringt Kleidung aus der Stadt und Johannes nutzt die Zeit um sich mit der Kunst zu befassen. Er malt Bilder und schaut sich Gemälde an. Er denkt auch viel über Katharina nach und arbeitet im stillen Saal vor sich hin.

Während er sich umsieht trifft er auf ein Bild von Edelfauen, eine Dame ist ungefähr 40 Jahre alt und hat kleine graue und stechende Augen. Sie fällt ihm auf und er hat das Gefühl er müsse Katharina und die Nachgeborenen vor ihr schützen.

Anschließend gibt es ein Mittagessen mit den Leuten: Katharina, Junker Wulf, Bas´Ursel und er. Es wäre ohne Ursel ein sehr stummes Essen gewesen, denn nur sie spricht. Zwischen dem Bruder Wulf und Katharina, seiner Schwester, herrscht eisige Stimmung.

Königs Erläuterungen und Materialien: Aquis submersus

Es findet die Beerdigung des Herrn Gerhardus statt, diese findet in der Dorfkirche statt. Der Hausherr wird bei seinen Ahnen beigesetzt. Die Leute der umliegenden Güter finden sich ein, jedoch sind kaum Angehörige anwesend. Der Junker war der letzte seines Stammes. Nach der Zeremonie gehen alle zügig wieder.

Interpretation

In diesem Kapitel werden Standesunterschiede thematisiert. Der Maler Johannes, der sicher gerne Katharina zu seiner Frau nehmen würde, ist von so einer Eheschließung ausgeschlossen, da es ihm an gesellschaftlichem Rang fehlt. Hingegen kommt sein alter Widersacher, der Junker von der Risch, sehr nah an Katharina heran, da er ein eigenes Wappen hat.

Der alte Diedrich ist ein kritischer und reflektierter Mann, der die Hochgesellschaft analysiert. Er übt zwar Kritik und macht auch Anmerkungen zur politischen Ausrichtung der Hofbewohner, so kritisiert er die Haltung von von der Risch, jedoch merkt er an, dass er eigentlich nicht urteilen darf, da er abhängig also hörig ist.

In diesem Kapitel merkt man deutlich wie unheimlich und mystisch die Atmosphäre in der gesamten Novelle ist. Dies kommt auch zu Stande, indem man die Gemälde kunstvoll mit einzieht. Diese schüren die dunkle und unheimliche Stimmung, die sich nun immer mehr breit macht.

Es ist auch spürbar, dass Johannes und Katharina eine spezielle Verbindung zueinander haben. Diese kann jedoch traurigerweise nicht gelebt werden. Bereits hier ahnt man, dass die Liebe an den Standesunterschieden scheitert. 

Dienstag, 3. Mai 2016

Kapitel 6 Aquis Submersus

Inhaltsangabe

Am nächsten Tag, also am Montag, tritt Johannes seine Reise an. Erst am Abend gelangt Johannes nach Hamburg, hier findet er schon den Schnitzer vor, welcher den Bilderrahmen schnitzen soll. Dieser verspricht ihm die Rahmen zu senden, nachdem Johannes die Bestellung aufgegeben hat.

Es folgt ein Bericht über Störtebecker, den berühmten Seeräuber.

Schließlich reist Johannes wieder ab und fährt wie mit Katharina vereinbart nach Preetz, wo er zum Stift der ehrwürdigen Damen geht. Diese ähnelt dem Herrn Gehardus hat aber ein strengeres Aussehen. Er überreicht ihr das Schreiben von Katharina und bekommt einen Brief den er als Antwort an Katharina mit zurück nehmen soll. Dann begibt sich der Maler auf den Rückweg zum Hof von Junker Wulf und Katharina.

Königs Erläuterung-en und Materialien: Aquis submersus



In einer warmen Julinacht erreicht er das Dorf und will dort noch einen Handwagen organisieren, wegen des Paketes aus Hamburg. Als er Richtung Haus geht kommt er an Ottens Krug an und geht hinein. Dieser ist voll von Leuten   auch Junker von der Risch ist dort mit einer derben Dirne.

Junker Wulf ermahnt den Junker von der Risch die Finger von den Dirnen zu lasen. Er fordert den Maler auf ihn von seiner schönen Braut zu erzählen. Johannes lässt sich aber nicht provozieren und lässt sich auch nicht auf einen Streit ein, als der Junker meint der Maler kenne die Schöne in und auswendig.

Junker Kurt wird eifersüchtig doch man erzählt der Rahmen sein schon in Hamburg bestellt für das Bild. Es kommt zur Sprache, dass ein Reiterknecht den Maler im Stift bei Preetz gesehen haben soll und der Botengang von Johannes kommt ans Tageslicht. Der Maler muss die Flucht ergreifen, da ihm sonst Gefahr für Leib und Leben droht.

Interpretation

Die Lage spitzt sich nun zu und die Junker Wulf und der Junker von der Risch zeigen ihr wahres Gesicht. Die Bedrohung für die beiden Liebenden tritt nun deutlich zu Tage. Der Spannungsbogen baut sich immer weiter auf und die Geschichte erreicht einen ersten dramatischen Hochpunkt. Bereits hier kann man als Leser erkennen, dass es kaum eine Chance für die Liebenden gibt, diese Geschichte noch zum Guten zu wenden. 

Mittwoch, 27. April 2016

Kapitel 12 Aquis Submersus

Inhalt

Im Garten erblickt Johannes Katharina und erkennt im kleinen Johannes sein Kind. Der Priester hat sein hohes Amt durch seine Hochzeit mit ihr bekommen und so erhielt das Kind den ehelichen Namen. Sie hatte durch diese Möglichkeit Glück im Unglück.

Katharina und Johannes verspüren sofort wieder die alten Gefühle füreinander, küssen sich und kommen sich näher, als der Pastor die Szenerie betritt. Er wird rasend vor Wut und seine Frau beichtet alles, was geschehen ist. Sie und der Pastor ertränken schließlich das Kind in dem Teich.

Johannes will die Leiche seines Kindes sehen.


Königs Erläuterungen und Materialien: Aquis submersus


Interpretation

Nun hat das Unglück seinen Lauf genommen und das Kind ist tot. Es ist nun offenkundig, dass Johannes Sohn durch seinen Vater im See ertränkt wurde und das die Inschrift im Bild somit zurecht die bereits vermutete Bedeutung hat. In diesem und im letzten Teil wird noch einmal deutlich wie sich die Fäden der Katastrophe entspinnen und das Unglück sich seinen Lauf genommen hat.  

Donnerstag, 7. April 2016

Kapitel 2 Aquis Submersus

Inhalt

Es ist 1667 ein Sonntag Cantate auf Hostenbad. Der Ich Erzähler II, in der Person des Malers Johannes, will seinen Protektor Herrn Gerhardius treffen. Dieser hatte in Jena Jura studiert und wurde dann der Berater. Er war ein Schüler von der Helbst.

Als der Krieg kam und wieder ging hinterlies der Krieg viele Spuren ( Anmerk. es handelt sich hierbei um den 30 jährigen Krieg ) und der Erzähler will die Spuren des Krieges belegten. Er nimmt die gefährliche Reise in Kauf um seinen Gönner wieder zu sehen. Gefahren lauern über all, da Diebe und Räuber umher ziehen, ebenso wie Wegelagerer und Soldaten, die nun ohne Beschäftigung sind. Er betont, dass sein Herr ihm immer loyal gesinnt war es jedoch mit der Holstentreue nicht sehr genau nahm, Er hatte doch freundliche Bekanntschaft mit dem schwedischen Offizier gehalten.

Auf dem Landgut angekommen trifft Johannes Katharina wieder, diese kennt er noch als kleines Mädchen von neun Jahren. Er erzählt, dass der Junker Wolf um sie warb, doch sie lacht über ihn.
Beim letzten Heimaturlaub bei dem Herrn Gerhardus war sie schon fast eine Jungfrau, jedoch hatte eine Anstandsdame, die Bas Ursel immer über sie gewacht.

Seinen alten Feind Junker Kurt begegnen sie auch wieder. Dieser möchte Katarina für sich gewinnen. Bas Ursel findet Gefallen am Junker Kurt und dessen Auftreten. Katarina flirtet ein wenig mit ihm, jedoch ohne Folgen. Er soll bald aufbrechen und sich auf eine Reise machen diese soll in Richtung Amsterdam gehen.

Königs Erläuterungen und Materialien: Aquis submersus

Interpretation

In den Unterlagen, welche der Ich Erzähler I findet erzählt nun wiederum Johannes von seinen Erlebnissen. Dieser nimmt wieder eine Rückblende vor, indem er die Zeit erzählt, als er den Abschied von seinem Gönner und Mentor vornahm und sich aufmachte in Richtung Amsterdam. Man kann auch sehr deutlich sehen, dass sich hier bereits eine romantische Verbindung zwischen Katharina und dem Maler aufbaut.

Der Erzähler schildert außerdem sehr deutlich wie schlimm die Zustände in der damaligen Zeit waren und wie viel er auf sich nimmt, um seinen Mentor wieder zu treffen. Die Nachkriegzeit scheint von den umherziehenden Söldnern geprägt worden zu sein, die überall auf neue Opfer lauerten. Wege zurück zu legen war somit nicht nur beschwerlich, sondern auch noch gefährlich.


Quelle
http://gutenberg.spiegel.de/buch/aquis-submersus-3489/2

Sonntag, 21. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 1

Das Buch beginnt mit den Ausführungen eines Erzählers, der berichtet von der Geschichte vor 50 Jahren von seiner Urgroßmutter erfahren zu haben. Er soll dies durch das Lesen des blauen Buches erfahren haben.


Die Sage des Schimmelreiters spielt im dritten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts ( also des Jahrhunderts des Erzählers), als der Erzähler aus der Geschichte am nordfriesischen Deich entlang ritt. Der Erzähler kommt vom Besuch auf seinem Hofe in den nördlichen Harden in Richtung Stadt. Es stürmt bereits seit einigen Tagen.

Als er im Sturm den Deich entlang reitet begegnet er von Ferne einer dunklen Gestalt auf einem hageren Schimmel. Dieser ist nach dieser kurzen Begegnung gleich wieder verschwunden. Der Erzähler gelangt an eine Dorfkneipe.


In der Dorfkneipe kommt er zunächst mit dem Deichgrafen ins Gespräch und schildert ihm seine Begegnung. Alle anderen Besucher hören gebannt seinen Erzählungen zu und sind erschrocken. Der Deichgraf beruhigt, dass eine solche Begegnung Anno 17 nicht ihnen gegolten habe, sondern bei den "da drüben" für Probleme gesorgt habe. Er bittet den Schulmeister alles näher auszuführen, dieser weigert sich aber und wird als arrogant bezeichnet. Ein Alter beginnt die Sage näher auszuführen, warnt aber, dass vieles davon auf Aberglauben beruhen könne.

Samstag, 20. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 2




Der Alte erzählt weiter. In der Mitte des vorherigen Jahrhunderts gab es einen sehr guten Deichgrafen, der sein Wissen von Kindesbeinen erworben habe. Es berichtet Hans Momsen aus Fahretoft. Der Vater des Deichgrafen hies Tede Haien.

Der junge Hauke Haien fand auf dem Dachboden einen Band des Mathematikers Euklid. Dieser war auf Niederländisch geschrieben und er erbat sich ein Lexikon der holländischen Sprache ( genauer gesagt eine holländische Grammatik )  als Ergänzung dazu. Er konnte dadurch sich intensiv mit Euklid beschäftigen und diesen auch verstehen. 

Der junge Hauke Haien kritisierte bereits in jungen Jahren die Bauweise der Deiche, da er durch das Mathematik Studium erkannt hatte, dass diese zu steil sind an der Wasserseite. Schon da sagte der Vater, dass er einen guten Deichgraf abgeben werde.


Im Oktober gibt es Deichbauarbeiten und eine Springflut steht an Allerheiligen an. Hauke geht zu dieser Zeit alleine hinaus und sieht wie das Meer an den Deich gelangt, dieser wird von der Wucht des Wassers fast abgetragen und nimmt beim Auftreffen Erde mit. Der junge Haien baut Deichmodelle und zieht dies der Gesellschaft von Gleichaltrigen vor. 

Im Februar wurden Leichen angetrieben, diese sahen furchtbar aus. Die Köpfe der Leichen waren aufgedunsen und die Leichen waren schwarz. Zudem waren sie auch zum Teil angeknabbert. Die Leute im Dorf waren schockiert über das Aussehen der Leichen, jedoch nahm der alte Haien dies gelassen. Den jungen Haien zog es hinaus an das Meer, wo er verträumt in die Ferne blickte. 

Freitag, 19. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 3



Hauke verbringt die folgenden Abende immer draußen am Deiich. Er sieht draußen im Nebel Gesalten oder Erscheinungen. Diese interpretiert er als Geister, will sich aber nicht von diesen Erscheinungen einschüchtern lassen. Er behält diese Sichtung aber für sich. 

In der Kneipe erklärt der Schulmeister, dass es sich bei Haien nicht um einen abergläubischen Menschen handelt und dass es Phänomene gibt, die auch gestanden Christen den Glauben erschüttern können. Zudem betont er, dass es sich bei Hauke Haien nicht um einen Dummkopf oder einen Narr handelte.

Hauke wuchs langsam heran und verbringt in dieser Zeit seine Zeite am Deich. Hier wirft er zum Beispiel Steine nach Vögeln. Er will eine Katze zur Jagd abrichten. Bei einem Vorfall tötet er die Katze von Trine Jans.

Hauke hat Wirrwarr im Kopf wegen der getöteten Katze. Darum besucht Trine Jans Tede Haien und beschuldigt Hauke den Kater ermordet zu haben. Sie beschwert sich, dass sie nun in der Nacht deswegen allein ist und friert. Tede Haien findet eine gute Lösung dafür, indem sie Trine aus Haukes Spardose Geld gibt, sodass sie sich ein Fell kaufen kann welches sie in der Nacht wärmt.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 4





Tede und Hauke Haien reden über den Vorfall mit dem Kater (Kapitel 3)-reden über Elke Volkers, die mathematisch Begabte Tochter des Deichgrafen-Vater und Sohn stimmen beide zu, dass es Zeit für Hauke wird, sich eine Dienststelle zu suchen-reden über Unfähigkeit des Deichgrafen-Deichgrafen hat seinen Kleinknecht fortgejagt und und Hauke bewirbt sich daraufhin persönlich beim Deichgrafen für die freie Stelle

Hauke kommt Heim und redet über den Vorfall mit der Katze. Der alte Haien nimmt es zum Anlass mit Hauke ein Gespräch zu führen. Er möchte Hauke in Arbeit beim Deichgrafen bringen, diesem ist sein Kleinknecht abhanden gekommen. Dieser sucht nun einen neuen Helfer. Er selbst sei dumm und könnte nicht viel, habe den Job nur die Familie bekommen, welche schon seit mehreren Generationen als Deichgraf arbeitet.  Er braucht zum Rechnen immer den Schulmeister zur Hilfe, hat aber eine kluge Tochter, Elke Volkers, die sehr wohl rechnen könnte. 

Hauke geht zum Deichgrafen, vor dessen Haus steht eine gewaltige Esche ( Wichtiges Metapher ), die der Großvater des jetzigen Deichgrafen gepflanzt hat.  Hier bewirbt er sich als Kleinkecht und spricht mit Elke. Diese sprechen später über Tede Hauke und Deichgrafen. Der Deichgraf beschwert sich über seinen ehemaligen Kleinknecht, dieser hätte viel Alkohol getrunken. In Hauke sieht er einen fähigen Mitarbeiter.
Hauke findet im Laufe der Zeit Gefallen an Elke und der Deichgraf preist die Stelle bei sich noch einmal an. 

Mittwoch, 17. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 5

Hauke entwickelt sich weiter und er schließt sich mit Elke Volkers zusammen. Jedoch findet er keinen Anklang bei Ole Peters, dieser kann ihn nicht leiden. Es kommt zu Spannungen zwischen dem Großknecht Ole Peters und dem Kleinkecht Hauke Haien. Dieser nennt Hauke einen Schreibknecht, da er vom Deichgrafen häufig zum Rechnen hinzu gezogen wird und viel Zeit in der Stube verbringt, wo auch Elke zu finden ist.
Hauke führt mit Elke Gespräche und manchmal schweigen sie sich an, sie reden aber auch über Trine Jans und über den Vorfall mit der Katze, welcher nun schon eine Weile zurück liegt. 
Hauke genießt durch sein Talent und seine Hilfen beim Deichgrafen einige Privilegien, so muss er zum Beispiel nicht mit füttern, da er rechnen muss.
Als eine Deichinspektion durch den Oberdeichgraf ansteht wird der Deichgraf gelobt. Elke erkennt, dass es eigentlich Hauke ist, dem das Lob gebühren würde. Sie sagt, dass die Leistungen erst so gut seien, seit Hauke da sei. Auch Elke lobt Haukes Können und Wissen.


Dienstag, 16. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 6

Hauke befindet sich in seinem dritten Dienstjahr. Es findet ein Wettkampf statt bei dem Eisboßeln gemacht wird, wie dies traditionell im Winter der Fall ist. Bei diesem Event ist das ganze Dorf mit einbezogen und Ole Peters ist Schiedsrichter. Hauke boßelt mit, obwohl er Bedenken hat er könnte unfair beurteilt werden. Elke überredet ihn aber zur Teilnahme. Auch andere Teilnehmer sehen die Gefahr, dass Ole Hauke unfair bewerten könnte. Immer wieder wird betont wie wichtig der Deichgraf als erster Mann im Dorfe ist. Das Boßeln wird beschrieben. Außerdem wird noch erklärt, dass Frauen keine Stimmrechte in dem Spiel haben. Hauke ist mit seinem Wurf dran, er lehnt den Schnaps ab, den er von Trine Jahns angeboten bekommt.


Montag, 15. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 7

Noch immer wird geboßelt und Hauke wirft bei dem Kampf für die Marsch. Alle machen Anspielungen auf ihn und Elke Volkerts, Ole beginnt Hauke zu bedrängen. Nach dem Kampf kommt man im Gildensaal zusammen. Hauke fürchtet Ole könnte mit Elke tanzen und schaut eifersüchtig nach. Ole tanzt aber mit Viola. Er sucht Elke und sie sucht ihn. Sie hatte Ole einen Korb gegeben. Somit tanzt Elke nicht mehr an diesem Tag.

Hauke kauft sich einen Goldring und trägt diesen in der Westentasche. Ole Peters kündigt seine Stellung als Großknecht und heiratet Vollinaa Harder. Nun wurde Hauke Großknecht auf dem Deichgrafen Hof, er bekommt einen neuen Kleinknecht unterstellt. Dies missfiel dem Deichgrafen zunächst, da er die Hilfe von Hauke sehr dringend für das Rechnen brauchte. Elke setzte sich aber für eine Beförderung von Hauke ein.

Nach einem Jahr wurde der alte Deichgraf langsam kümmerlich und es macht sich ein körperlicher Verfall bemerkbar. Elke und Hauke stehen unter der Esche und nähern sich an. Hauke macht sich Gedanken darüber, dass er den Deichgrafenhof verlassen will.


Sonntag, 14. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 8

Elke setzt sich erneut für Hauke ein, dass dieser gehen kann. Dieser kümmert sich um seinen Vater Tede Haien, der im Sterben liegt. Auf dem Sterbebett empfängt Hauke sein Erbe, unter anderem eine alte Fenne, die noch mit Schulden belastet war. Diese werden aber durch die Krankheit der Gläubigerin, welche an Krebs leidet, hinfällig.

In der Gegenwart, der Erzähler wird vom Schulmeister mitgenommen, sie gehen in ein Giebelzimmer. Die Erzählung wird fortgesetzt.

Hauke tritt sein Erbe an und Antje Wohlas stirbt. In ihm wächst der Wunsch Deichgraf zu werden immer stärker heran und er erkennt, dass dies auch der Wunsch seines Vaters war. Der Deichgraf benötigt zwingenderweise Grundbesitz, somit war die Erbschaft der Fenne sehr wichtig für ihn.
Ole Peters hatte ebenfalls geerbt und war zu einem wohlhabenden Mann geworden. Hauke entwickelt einen Abstand zu den Menschen, gewissermaßen auch Hass, diesen behält er aber für sich.

Das Neue Jahr kommt und Elke und Hauke sind auf eine Hochzeit geladen. Hier sitzen sie zusammen und verloben sich. Ihnen gegenüber sitzt die Pastorin mit strengem Blick. 

Samstag, 13. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 9

Tede Volkerts baut immer mehr ab und stirbt dann schließlich. Sein Begräbnis ist ein gesellschaftliches Ereignis und zeigt die Wichtigkeit seiner Person. Es findet im Pesel statt, alter Wein wird gereicht und alle wichtigen Leute kommen. Elke betet und Ole Peters ist ebenfalls bei der Beerdigung da. Der Oberdeichgraf erscheint auch. Es kommt die Frage nach dem neuen Deichgrafen auf, Manners steht als Nachfolger für Tede Volkerts im Raum, dieser lehnt aber aus Altersgründen ab. Der Pastor schlägt Hauke vor, denn er habe das Geschäft des Deichgrafen ja schon jahrelang geführt. Dem Oberdeichgrafen erscheint Hauke jedoch zu jung, da dieser grade einmal 24 Jahre alt ist. Elke setzt sich für Hauke ein und liefert eine klare Argumentation warum er Deichgraf werden sollte. Ein Gegenargument, dass Hauke zu wenig Grundbesitz habe entfkräftet sie, indem sie sagt, dass sie mit Hauke nun verlobt sei. Somit hätte Hauke genug „Klei unter den Füßen“. Sie bietet ihres Vaters Hof an. Die Umstehenden sind fassungslos und der Oberdeichgraf hinterfragt noch die Güterrechte im Koog.Elke ist bereit Hauke den Hof vor der Hochzeit zu übertragen, um so den reichsten Mann im Dorf zu heiraten. Der Pastor gibt für all das seinen Segen und Hauke wird Deichgraf. Elke und Hauke sind Hand in Hand und in Love.

Freitag, 12. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 10

Mehrere Jahre später haben Hauke und Elke inzwischen geheiratet. Hauke ist nun Deichgraf und die Esche steht noch dort, wo sie zuvor war. Elke sitzt nun ohne Kind darunter und Hauke fegt mit scharfem Besen beruflich. Das bedeutet, dass er sein Geschäft sehr ordentlich und streng führt. Im Dorf, am Stammtisch, wird nun über ihn gelästert, über den klugen Deichgrafen, welcher überall seine Finger im Spiel hat. Ole Peters lästert auch über ihn, Hauke sei nur durch seine Frau Elke zum Deichgraf geworden.

Diese Aussage macht nun im Dorf die Runde und auch Hauke erfährt davon. Er ärgert sich, dass sie ihm nicht zutrauen von eigener Kraft Deichgraf zu werden, nach nunmehr sieben Jahren Amtszeit. Er geht den Deich entlang und stellt auf dem Haffdeich Berechnungen an für einen neuen Koog. Für das Vorland, welches den neuen Koog bilden soll besitzt Hauke Grundanteile. Er hat auch die Anteile von Ole Peters übernommen. Dieser wollte die Anteile nicht mehr haben, als ihm bei einer Überschwemmung ein Tier / mehrere Tiere ertranken

Als er heim kommt berichtet er Elke von dem Plan das Vorland zu einem Koog einzudeichen. Sie wart ihn, denn es ein Werk auf Leben und Tod und gibt ihm gute Ratschläge. Zum Beispiel berichtet sei von dem Priel, der vor dem Deich verläuft, außerdem hinterfragt Elke kritisch die möglichen Kosten des Projekts. Hauke erläutert ihr seine Gedanken und gibt an, dass auch die Bewohner des Dorfes mit anpacken sollen.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 11

Die Arbeiten am neuen Deich beginnen und Hauke nimmt seine Arbeit ernst. Er arbeitet hart und ist zum Teil vertieft bis in die Nacht. Er will alles sicher wissen und planen, bevor er die Pläne einreicht. Er will vor der Beantragung alles genau abgewogen haben. Er sucht auch häufiger den Oberdeichgrafen auf. Schließlich reicht Hauke sein Vorhaben ein.

Der Schulmeister klärt den Erzähler auf, dass seine Erzählungen auf Überlieferungen beruhen und das dies das Gerede eines ganzen Dorfes sei.

Ende März spricht Iven John mit dem Tagelöhner, sie sehen ein Pferd durch das Watt reiten und erkennen darin einen Schimmel. Sie können sich beide nicht erklären woher der Schimmel kommt und versuchen das Pferdegrippe auf Jeversand zu erkennen. Doch sie stellen fest, dass dies zu fehlen scheint. Sie tun aber schließlich alles als Altweiberglaube ab. Der Junge will es aber nicht auf sich beruhen lassen, sondern das Gerippe untersuchen. 

Mittwoch, 10. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 12

Der Knecht und der Junge reden am nächsten Abend wieder miteinander. Der Junge war auf der Jebenswarft und sah das Gerippe des Pferdes dort liegen. Jetzt sehen sie es jedoch wieder nicht. Carsten und Iven fahren mit einem Boot rüber, sie legen an Als sie sich nähern sehen sie das Gerippe im Mondlicht. Sie fahren mit dem Boot zurück und sehen das Pferd herumlaufen.

Später kauft Hauke auf dem Markt ein Pferd. Er findet einen abgemagerten Schimmel. Er erklärt Elke später er habe den Schimmel gekauft, da es für ihn so ausgesehen hat, als hätte dieser ihn gebeten. Die 30 Taler, die er für den Schimmel investiert hat waren es ihm wert, auch wenn er fürchtet über den Tisch gezogen zu werden. Haien wünscht sich das der Schimmel gut gedeiht. Der Dienstjunge erschrickt, als er den Schimmel sieht.

Der Oberdeichgraf gibt grünes Licht für den Deichbau. Hauke baut auch auf Elkes Schaffenskraft. Sie ist sehr traurig, dass sie keine Kinder kriegen kann.

Dienstag, 9. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 13

Hauke füttert seinen neuen Schimmel und kümmert sich jeden Abend um das Tier. Dieses wird zunehmend kräftiger und besser drauf. Es lässt sich außerdem gut von Hauke reiten und hört auf Hauke. Wenn jemand anderes auf das Pferd möchte, so lässt es das nicht zu. Es lässt sich auch von Hauke kaulen und streicheln. Der Knecht John mag den Schimmel nicht.

Später erinnern sich der Knecht und der Junge an das Gerippe auf Jeversand und stellen fest, dass dieses nun vollständig verschwunden sei. Sie denken das Pferd sei das Gerippe welches ja verschwunden sei. Carsten denkt dies.

Später kündigt der Knecht seine Stellung bei Hauke und Elke und wird der neue Knecht von Ole Peters, hier erzählt er auch von dem gruseligen Pferd.

Ende März gibt der Oberdeichgraf den Befehl zur Eindeichung des neuen Koogs und es soll auch so nach dem neuen Profil gebaut werden, welches Hauke sich erdacht hat. Dies soll flacher zu Seeseite hin verlaufen und länger auslaufen. Die Leute im Dorf sind sehr skeptisch und scheuen die Mehrarbeit. Hauke argumentiert mit der besseren Haltbarkeit des Deiches und der fehlenden Angreifbarkeit, da die Wellen sich flach laufen können an der sanften Deichkante. Bei der Bürgerversammlung stößt er auf Proteste, Jewe Manners ergreift aber Partei für Hauke und plädiert für die Eindeichung nach den neuen Modellen. Man fragt sich zudem woher die Erde für den neuen Deich kommen soll und brütet über den Karten. Hauke ist erschöpft von der Versammlung und dem Widerstand im Dorf.


Montag, 8. Februar 2016

Der Schimmelreiter Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 14

Im Kirchspielkrug gibt es eine Versammlung über die Verteilung der Arbeit und der Kosten. Nicht alle Leute sind sich einig. Ole Peters ist wütend, er bezichtigt Hauke strategisch vorgangen zu sein und ihm erst die Anteile am Vorland abgenommen zu haben, um diese dann als Koogland zu besitzen. Er denkt das Hauke deshalb das Land eindeichen will. Hauke wehrt sich gegen Haukes Anfeindungen und stellt die Wahrheit klar. Er hat Mühe alle zu beruhigen und es kommt noch zu einer zweiten Versammlung. Hauke muss Zugeständnisse machen.

Hauke reitet den Deich entlang und betrachtet die Arbeiten. Alle Arbeiter haben Angst vor seinem Pferd, dem Schimmel. Während er den Deich entlang reitet weht sein Mantel im Wind, der Begriff Schimmelreiter wird genannt.

Die Deichbauarbeiten stoppen im November, weil es friert und schneit. Der Baustopp sorgt dafür, dass der Koog offen liegen bleibt.

Nach neun Jahren Ehe bekommt Elke ein Kind. Sie hat Kindbettfieber und ruft im Fieber vom Ertrinken. Hauke betet zu Gott, er möge ihm Elke erhalten, sie sei das wichtigste in seinem Leben. Elke kommt wieder zu sich.


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